OECD bestätigt Erfolg der berufsbildenden Schulen in Österreich

Heinrich Himmer [ > ]

[ September 2011 ]

> Mit der aktuellen OECD Studie "Bildung auf einen Blick 2011" werden dem berufsbildenden Schulwesen Bestnoten vergeben.

> Die BMHS beweisen damit nicht nur ihre Vorreiterrolle im Bildungsbereich, sondern auch ihre hohe Akzeptanz am Arbeitsmarkt.

Die Attraktivität der berufsbildenden Schulen in Österreich hat stark mit der erwerbbaren Doppelqualifikation (Zugang zu Beruf und höherer Bildung) und den damit verbundenen Jobaussichten zu tun. In der aktuellen Studie "Bildung auf einen Blick" der OECD wird dies auch eindrucksvoll bestätigt.

Im Vergleich zur Gesamtbevölkerung liegen die AbsolventInnen - sowohl was Beschäftigung und Einkommen betrifft - besonders gut. Die Arbeitslosenquote zählt in diesem Bereich zu den niedrigsten weltweit. Selbst im Vergleich zu einer universitären Ausbildung liegt sie unter dem Durchschnitt.

ÖVP-Finanzministerin jetzt gefordert das Bildungsbudget zu erhöhen

Die Bildungsausgaben im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung (BIP) sind jedoch seit Jahren rückläufig. Gab Österreich im Jahr 1995 noch 4,3 Prozent des BIP für den Schulbereich aus, waren es im Jahr 2008 nur mehr 3,6 Prozent. Damit belegt Österreich einen der hintersten Plätze und liegt auch unter dem OECD-Durchschnitt.

Jetzt ist besonders die Finanzministerin aufgefordert das Bildungsbudget aufzustocken und damit Österreich zumindest an den Durchschnitt der entwickelten Länder anzugleichen.

Unterrichtsministerin lobt ausdrücklich BMHS-Bereich

Besonders erfreulich ist die Stellungnahme von Unterrichtsministerin Claudia Schmied zur OECD-Studie, in der sie betont: "Viele der Reformen kommen jetzt im Klassenzimmer an. Wir sind Weltmeister bei den berufsbildenden Schulen mit Platz 1 sowohl in der OECD- als auch in der EU-Wertung."

Danke, Claudia Schmied, für die lobenden Worte über den berufsbildenden Schulbereich. Jetzt muss auch noch die ÖVP bereit sein, die entsprechenden Mittel für den weiteren erfolgreichen Weg locker zu machen.

Die gesamte OECD-Studie "Bildung auf einen Blick 2011" kann unter folgendem Link kostenlos heruntergeladen werden:

[ OECD ]


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